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The Return of Devin

Finally! Just recently Devin has recovered from his gruesome illness and is making his return to climbing today! The climbing community is thrilled to have him back and there are even rumours about a possible red carpet reception. 

Devin’s energy has always brought that extra bit of excitement to the gym and his inspiration has been much missed over the last four weeks. Now that he is back his fellow climbers are already looking forward to some more thrilling hours in his company!

Welcome back, Devin, and may you regain your American Super Climbing Powers soon!

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Schnee in London

Das Foto ist nicht mehr das jüngste, ich habe es schon Anfang Februar aufgenommen. Ich poste es erst jetzt, weil ich nun endgültig die Hoffnung auf weiteren Schneefall aufgegeben habe. Das, was man auf dem Foto sieht, kann also jetzt getrost als “Der einzige Tag, an dem es in London geschneit hat” betitelt werden.

Es war auch nicht viel Schnee. Es begann am Abend zu schneien (da habe ich das Foto gemacht) und in der Früh (5 Uhr) lagen circa 15 cm Schnee. Für die Londoner war das anscheinend ziemlich viel und alle beklagten sich lautstark über soooo viiiieeel Schnee! Ich (und alle Schweden in meiner Bekanntschaft) habe mich riesig über den Schnee gefreut! Ohne wäre mir der Winter gar nicht wie Winter vorgekommen. 

Leider war er um 10 Uhr schon wieder weggeschmolzen und wir durften alle einen Tag lang im Gatsch herumlaufen. Nichtstdestotrotz: Londoner Schneefall, es war mir eine Ehre!

Leider habe ich auch die Hoffnung auf Wintersport in diesem Jahr aufgeben müssen. Ich wäre unglaublich gerne skifahren oder eislaufen gegangen, aber beides scheiterte an den notwendigen finanziellen Mitteln kombiniert mit meiner Sturheit, kein Vermögen für beides ausgeben zu wollen. Aus irgendeinem Grund waren Flüge nach Österreich für Mitte Februar teurer als an den Daten vor und nach der betreffenden Woche, also fiel skifahren schon mal aus. Eislaufen geht zwar auch in London, aber ich bin es einfach nicht gewöhnt, mehr als 10 Pfund (ca. 12 Euro) für eine (lappische) Stunde eislaufen auszugeben.
Diesen Rückstand werde ich dafür nächstes Jahr wieder wett machen!

Jetzt freue ich mich auch schon wieder auf besseres und wärmeres Wetter. Ein paar Frühlingstage lassen sich hie und da schon blicken! 

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Die Gewalt von 14 Worten.

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Winter

Als es vor kurzer Zeit noch so warm war, habe ich mich gefragt, ob ich denn dieses Jahr gar keinen Winter erleben würde. Es kam eine gewisse Sehnsucht nach den eindeutigen Anzeichen winterlichen Treibens in mir auf und ich begann schon, mir Schnee zu wünschen. Dass Schnee meist mit Kälte einhergeht, war mir zwar periphär bewusst, aber meine schön warme Umgebung ließ mich meine Abneigung gegen Kälte vergessen. 

Vor zwei Tagen fielen dann endlich die ersten Schneeflocken, die allerdings nur das geübte Auge wirklich wahrnehmen konnte. Ein venezuelanischer Freund kommentierte meine Begeisterung mit einem skeptischen: “Schnee? Es regnet!” und sah mich dabei an, als ob er mich gleich in die Klapsmühle stecken wollte. Ich versuchte darauf hin, ihm die feinen Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Schneefall und Schneekonsistenz zu erklären, was allerdings schlussendlich an mangelndem Vorführmaterial scheiterte. Denn anders als (manchmal) bei uns zu Hause, erreichten die Schneeflocken nicht einmal den Boden von London, von einer auch noch so dünnen Schneedecke konnte ich also weiter nur träumen. Als ich dann meinen Wunsch nach Schnee gegenüber einem Londoner Freund erwähnte, meinte der nur entsetzt: “Kein Schnee! Ganz London steht still, wenn es zu schneien beginnt!”.

Anders als der (Versuch von) Schnee, hat sich die Kälte behaglich niedergelassen. Sie wird unterstützt von Sturmböen, die mir vor ein paar Tagen das Vergnügen zuteil werden ließen, mich wie am Kitzsteinhorn bei orkanartigen Windgeschwindigkeiten zu fühlen. Auf dem Heimweg von der Uni war an ein Vorwärtskommen mit dem Fahrrad nicht zu denken und ich musste doch tatsächlich befürchten, jeden Moment von den Fußgängern neben mir überholt zu werden! Mein Drahtesel und ich schafften es jedoch unter größter Anstrengung, unsere Würde zu behalten und rollten nach der nächsten Straßenecke im Windschatten der Häuser gemütlich meinem Zuhause entgegen.

Trotz der vagen Hoffnung auf Schnee musste ich wieder einmal feststellen, dass ich Kälte nicht mag und freue mich jetzt schon wieder auf höhere Temperaturen. Unterstützt werde ich in dieser Hoffnung zumindest von der Sonne, die sich in den letzten Tagen immer öfter (und endlich auch wieder länger) sehen lässt.

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Also was Hermine kann, können wir Muggels schon lange!

Quelle: http://www.etsy.com/shop/LukeLampCo/

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Teatime - Der Milch im Tee auf der Spur

Tee. Die Engländer lieben ihn! Das ist zwar auch woanders hinreichend bekannt, aber dass Engländer wirklich viel mehr Tee als Kaffee trinken, hätte ich mir nicht gedacht. Tatsächlich sieht man hier nur eher selten jemanden mit einer Tasse Kaffee (außer man geht ins Uni-Café, Studenten brauchen schließlich irgendwas, das sie wach hält).
Beim Trip nach Portland wurde zum Frühstück und nach dem Klettern immer eine große Kanne Tee gekocht und so gut wie jeder trank eine oder mehrere Tassen.

Mich hat allerdings immer verwundert, dass die Engländer so gerne schwarzen Tee trinken. Ich habe ihn immer als sehr bitter empfunden und mag ihn daher nicht so gern. Milch im Tee ist mir immer etwas komisch vorgekommen und weil ich pro Tasse schwarzen Tees mindestens zwei Löffel Zucker gebraucht habe und mir das zu ungesund vorkam, habe ich irgendwann aufgehört, schwarzen Tee zu trinken.

Da es in Portland aber nur schwarzen Tee gab und ich mich doch ein bisschen aufwärmen wollte, habe ich wieder einmal eine Tasse Earl Grey getrunken. Als dann alle um mich herum Milch in ihren Tee gaben, habe ich mir gedacht, dass ich das vielleicht auch wieder einmal probieren könnte. Wenn schließlich ein ganzer Staat unisono Milch in den Tee gibt, kann das doch nicht so schlecht sein… Und siehe da: Der bittere Geschmack des Tees verflüchtigt sich schon bei einer kleinen Menge Milch! 

Ich wurde etwas eigenartig angeschaut, als ich den neuen Geschmack ganz überrascht mit: “It tastes a lot less like tea now!” kommentierte, aber die meisten fanden es lustig, dass ich vorher nie Tee mit Milch getrunken habe.

Eigentlich verhält es sich also mit dem Tee in England genauso wie mit dem Kaffee in Österreich: Fast jeder trinkt ihn, wenige mögen den bitteren Geschmack und geben daher Milch und Zucker hinein. Deswegen ist Tee mit Milch in England so beliebt.

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Portland

Das Wochenende in Portland war eine tolle Abwechslung! Wir hatten Glück mit dem Wetter, es regnete nicht und wir konnten am Samstag sogar ein paar Sonnenstrahlen einfangen.

Am Freitag abend ging die Reise gleich ein wenig turbulent los. Der Bus, den wir gemietet hatten, hatte einen Defekt und verschob unsere Abreise um drei Stunden. Da ging sich ein kleines Bier im nahegelegenen Uni-Pub leicht aus ;)
Nachdem wir um neun Uhr endlich abfahren konnten, kamen wir nach einem kurzen Zwischenstopp “schon” um halb eins bei unserem Quartier an. Das Quartier, von dem alle immer nur als “hut” gesprochen hatten, entpuppte sich als ein Pfadfinderhaus und nicht als eine wirkliche Hütte, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Ich dachte mir auch schon, dass ich zu viel zum Anziehen mitgebracht hatte, aber da die Heizung in der ersten Nacht nicht funktionierte, war ich doch froh, einen extra Pullover eingepackt zu haben, der mich dann schön warm hielt.

Am Samstag fuhren wir nach einem ausgiebigen Frühstück (porridge, was sonst?) an die Küste zum Klettern. Die Autofahrt hat, glaube ich, nicht einmal fünf Minuten gedauer. Als wir stehen blieben, dachte ich, dass wir eine Panne hätten und war reichlich verwirrt, als ich bemerkte, dass wir schon angekommen waren. Das Klettergebiet dort heißt “The Cuttings” und kann auf jeden Fall mit den Gebieten in Österreich und Italien mithalten. Die Küste hat ihren ganz eigenen Charme und ist wirklich schön. Es kann allerdings ziemlich kalt werden, wie wir am Nachmittag feststellen mussten. Einige ließen sich aber trotzdem nicht davon abhalten, ins Meer schwimmen zu gehen!

Am Sonntag schulterten wir einfach nur unsere Klettersachen und machten uns durch den Garten hinterm Pfadfinderhaus und auf einem Feldweg auf den Weg zur Küste, die dort praktisch “vor der Hintertür” liegt. Das Gebiet dort heißt “Blacknor” und bietet eine wunderschöne Kulisse. Das dürfte nicht ganz unbekannt sein, da wir an diesem Tag mehrere Fotografen trafen. Leider war der Boden unter den Klippen, an denen wir klettern wollten, furchtbar schlammig, sodass wir weder wussten, wo wir das Seil hinlegen könnten ohne es in den Dreck zu legen, noch wie wir unsere Kletterschuhe anziehen könnten ohne sie nass und schlammig zu machen. Letzteres führt nämlich unweigerlich dazu, dass man gleich auf den ersten Tritten ausrutscht, was bei den Routen dort recht gefährlich sein kann, weil der Boden von den Klippen weg relativ steil abfällt. Weil wir nicht recht wussten, was wir mit uns und diesen Umständen dort anfangen sollten, haben sich einige von uns schließlich dazu entschieden, bouldern zu gehen. Oberhalb der Klippen gibt es ein paar wirklich schöne Plätze, die ideal sind, um ein bisschen zu bouldern oder einfach nur zusammen zu sitzen.

Ich fand es wirklich schade, als wir am Sonntag abend abreisen mussten, weil ich wirklich gerne noch ein wenig länger geblieben wäre.

Auf jeden Fall möchte ich gerne noch einmal hinfahren, vielleicht ergibt sich ja wieder einmal eine Gelegenheit.

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Entschuldigung und Danke

Meine lieben, lieben Leser! Ich muss mich wirklich bei euch dafür entschuldigen, dass ich in letzter Zeit so nachlässig war und euch nicht mit Neuigkeiten versorgt habe. Vielen Dank an alle, die trotzdem immer wieder vorbeischauen! Ich verspreche, mich zu bessern!

Heute abend komme ich das erste Mal aus dieser unendlich großen Stadt hinaus und fahre mit dem UCL Mountaineering Club nach Portland in der Nähe von Dorset, um dort die Seele für zwei Tage an Seil und Felsen baumeln zu lassen. Ich freue mich schon irrsinnig darauf und fühle mich jetzt grad wie ein Kind zu Weihnachten!

Sobald ich wieder heimkomme, werde ich mich an die Arbeit machen und für euch ein paar schöne Beiträge zusammenstöpseln und wenn alles gut läuft, gibt’s vielleicht auch bald ein kleines Video!

Bis dahin wünsche ich euch ein schönes Wochenende und hinterlasse euch hier ein Bild zum Bestaunen, das ich in der Nähe des London Eye gefunden habe!

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I SAW LIAM GALLAGHER TODAY!

Heute bin ich das erste Mal in London babysitten gewesen und habe beim Spazierengehen mit der Kleinen auch gleich Liam Gallagher, den Leadsänger von Oasis, getroffen!

Ich wollte natürlich nicht aufdringlich sein, weil er mit seiner Familie (Baby und Freundin/Frau?) unterwegs war, drum gibt’s kein Foto, aber es war trotzdem richtig cool, jemand richtig berühmten zu treffen.

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Mein erster Starbucks in England! Allerdings ein Kakao.

Mein erster Starbucks in England! Allerdings ein Kakao.

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